Vitamin D
Dermatologen warnen vor den Schädigungen bei übermäßiger Sonnenbestrahlung. 

Trotzdem grillen sich Tausende der angeb- lichen Schönheit willen. In der Schweiz erkrank- ten im Jahre 2000 ca. 1'200 Menschen an Hautkrebs, davon 10% an einem Melanom, dem bösartigen Haut- krebs. 

Das sind doppelt so viele wie vor zehn Jahren. Die Schweiz hat zusammen mit den Norwegen die höchste Hautkrebsrate in Europa. ...[mehr

QUELLE: 
www.sportlexikon.ch / 2001

Alle Rechte vorbehalten © ®

Das grosse Sportlexikon Vitamin D

Vitamin D regulieren gemeinsam mit Parathormon, Calcitonin den Calciumhaushalt unseres Organismus, insbesondere den Calciumspiegel des Bluts. Angriffspunkte für die Regulation sind die Resorption von Calcium aus dem Darm, Einbau in Knochen und Freisetzung aus Knochen, sowie Ausscheidung durch die Nieren. Vitamin D ist ein Abkömmling des Cholesterins. Obschon der menschliche Organismus Vitamin D synthetisieren kann, ist er unter gewissen Bedingungen (vor allem bei zu wenig Sonnenbestrahlung) von der Zufuhr durch die Nahrung abhängig. Gute Quellen sind Fischöle, Eigelb und Leber.

BEDARF

Der Bedarf an Vitamin D ist von der Sonnenbestrahlung der Haut abhängig. Bei normaler Sonnenbestrahlung beträgt er ca. 5mg/Tag für Erwachsene und 10mg/Tag für Kinder. 

UNTERVERSORGUNG

Vitamin D-Mangel führt bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteomalazie. Bei älteren Menschen führt Vitamin D-Mangel zu Osteoporose.

ÜBERDOSIERUNG

Einnahme von zu hohen Dosen von Vitamin können Kalkablagerungen in den Gefäßen und Nieren mit Nierenversagen resultieren. Sowohl Mangel als auch Überdosierung von Vitamin D haben einen negativen Effekt auf die Knochenbildung.


RACHITIS

Die Rachitis ist eine Vitamin-D-Mangelerkrankung, welche gewöhnlich gemeinsam mit einer Kalzium- und Phosphatstoffwechselstörung im Säuglings- und Kleinkindalter auftritt. Durch den Vitaminmangel kommt es zu einer Knochenerweichung, die in der Konsequenz zu Knochenverkrümmungen, vor allem des Rückgrats, führt. Frühzeichen einer Rachitis sind starke Schweißabsonderungen am Hinterkopf, stechender Geruch des Urins nach Ammoniak und eine starke Erweichung des Hinterhauptbeins, das sich deshalb leicht eindrücken lässt. Auf Grund der Mangelernährung trat die Krankheit häufig nach den Weltkriegen in Erscheinung. Heute ist sie allerdings nur noch selten zu finden. Wenn doch, lässt sich die Erkrankung durch eine mehrwöchige Gabe von Vitamin D gut behandeln


HERZSCHWÄCHE

Zu wenig Vitamin D kann im Alter die Herzleistung beeinträchtigen. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universität Bonn und des Herzzentrums Bad Oeynhausen mit knapp 90 Teilnehmern. Bei Probanden mit Herzschwäche (Herzinsufizienz) waren die Vitamin-D-Werte im Blut um bis zu 50 % niedriger als in der gesunden Kontrollgruppe. Je schwerer die Erkrankung war, desto ausgeprägter zeigte sich auch

"All das sind starke Hinweise darauf, dass eine unzureichende Versorgung mit Vitamin D bei der Entstehung der chronischen Herzschwäche eine Rolle spielen könnte", sagt Dr. Armin Zittermann vom Bonner Institut für Ernährungswissenschaft. Vitamin D ist für den Knochenaufbau notwendig. Der Nährstoff scheint aber auch für die Leistungskraft des Herzens wichtig zu sein.

Mit Hilfe von Sonnenstrahlung kann der Körper Vitamin D zu einem großen Teil selbst bilden. Im Alter verliert der Organismus jedoch die Fähigkeit, diesen Nährstoff zu synthetisieren. Ein 80-Jähriger stellt - verglichen mit einem 20-Jährigen - bei gleicher UVB-Einstrahlung nur noch ein Viertel der Menge her, sagt Zittermann. Er empfiehlt darum besonders Senioren, auf eine Vitamin-D-reiche Kost zu achten und 2-3-mal in der Woche Fisch zu essen.


KNOCHENBRÜCHE

Auch schon wenig Vitamin D senkt das Risiko von Knochenbrüchen bei älteren Menschen erheblich. Bereits eine hochdosierte Tablette (100.000 IE Vitamin D) alle vier Monate habe die Zahl der Brüche um 22% vermindert, berichten Wissenschaftler der Universität Cambridge in der Fachzeitschrift British Medical Journal (Bd. 326, S. 469). Die für Osteoporose typischen Fälle seien sogar um 33% zurückgegangen

Fünf Jahre lang hatten die Forscher um Kay Tee Khaw rund 2.000 Männer und etwa 650 Frauen im Alter von 65 und 85 Jahren untersucht. Dazu hatten sie ihnen alle vier Monate eine vermeintliche Vitamin-D3-Tablette geschickt. Die Testpersonen sollten das Mittel einnehmen und Knochenbrüche melden. Sie wussten nicht, ob sie Vitamin D oder ein Placebo erhielten. Keiner der Teilnehmer hatte zuvor zusätzliches Vitamin D genommen.

Vitamin D3 kommt in größeren Mengen in Leber, Milch, Margarine, Eigelb und fettem Käse vor. Es bildet sich auch bei Sonne in der Haut aus verschiedenen Vorläufersubstanzen. Eine zu hohe Aufnahme von Vitamin D kann zu Vergiftungen führen. Diese wurden in der Studie mit Tabletten zu je 100.000 internationalen Einheiten (IE) jedoch nicht entdeckt.


 

 

Werben mit AdWords 

Alle Rechte vorbehalten © ®  /  Hotsport ist ein registrierter Markennahmen © ®

Beachten Sie unsere AGB's

Welchen Begriff / welches Thema suchen Sie bei uns? 

Webstats4U - Kostenlose web site statistiken Persönliche Homepage webseite Zähler