Protein
Protein allgemein (Makromolekül) 

Proteine, umgangssprachlich auch Eiweiße genannt, sind Makromoleküle, die neben Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff auch Stickstoff und Schwefel enthalten. Sie gehören zu den Grundbestandteilen aller lebenden Zellen. Die saure Hydrolyse (das intensive Kochen in starken Säuren) zerlegt die Riesenmoleküle in ihre einzelnen Bausteine, etwa 20 verschiedene (proteinogene) Aminosäuren. Daher bestehen Proteine aus langen Ketten von Aminosäuren, die durch Peptidbindungen verbunden sind. Die Länge dieser Polypeptidketten reicht von unter 50 bis über 1.000 Aminosäuren. Titin, das längste menschliche Protein, besteht aus über 30.000 Aminosäuren und beinhaltet 320 Proteindomänen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind hierbei gigantisch. Bei 20 Aminosäuren und 100 Aminosäuren in einem Protein ergeben sich 20100 oder 10130 Möglichkeiten.

AUFGAGE

  • Als Strukturproteine bestimmen sie den gesamten Körperaufbau und die Beschaffenheit von Geweben, beispielsweise der Haarstruktur.
  • Als Enzyme beschleunigen und ermöglichen sie chemische Reaktionen.
  • Als Hormone steuern sie Vorgänge im Körper (Protein-Hormon).
  • In den Muskeln verändern bestimmte Proteine ihre Form und sorgen so für die Kontraktion der Muskeln und damit für Bewegung.
  • Hämoglobin ist ein Transportprotein, das im Blut für den Sauerstofftransport zuständig ist.
  • Transferrin transportiert Eisen in unserem Blut.

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