 |
Krebs |
Erkrankte Zellen fangen an, ungeregelt zu
wachsen - ein Tumor entsteht. Im Gegensatz zu gutartigen Tumoren
breiten sich bösartige Tumore in andere Gewebe oder Organe aus, und
die Zellen erfüllen nicht mehr ihre eigentliche Funktion. Außerdem
besitzen sie die Fähigkeit zu wandern und sich an anderen Stellen im
Körper anzusiedeln (Metastasenbildung).
Bösartige Wucherungen können sich in jedem Gewebe
oder Organ im
Körper entwickeln. Wichtig ist es, eine solche Erkrankung möglichst
früh zu erkennen und zu behandeln. Da jedoch anfangs oft keine
Beschwerden auftreten, werden häufig Krebserkrankungen erst zu spät
oder eher zufällig entdeckt. Erste Anzeichen einer Krebserkrankung
können sein: Müdigkeit, Gewichtsverlust, unerklärliche Schmerzen,
Blut in Urin, Stuhl oder beim Abhusten. Um häufige Krebsformen
rechtzeitig zu erkennen gibt es eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen,
die ab einem bestimmten Alter regelmäßig erfolgen sollten. Je älter die Menschen werden, desto größer ist das
Risiko einer Krebserkrankung. Es gibt jedoch auch Krebsarten, die vor
allem Kinder erleiden, z. B. Leukämie (Blutkrebs)
MÖGLICHE URSACHEN
Die Ursachen der meisten
Krebserkrankungen sind trotz intensiver Forschung nicht bekannt. Faktoren,
die die Entstehung von Krebs begünstigen können, sind:
- Erbliche
Vorbelastung.
- Geschwächtes Abwehrsystem.
- Übermäßige
Sonnenbestrahlung.
- Chemische Substanzen / Umweltgifte (Asbest, Benzoldämpfe, Nitrosamine,
Aflatoxine (Gift des Schimmelpilz, Pflanzenschutzmittel, Schwermetalle).
- Radioaktive Strahlung.
- Rauchen / übermäßiger Alkoholgenuss.
- Psychische Überbelastungen können den Körper schwächen und die
Ausbreitung von Krebszellen erleichtern.
SYMPTOME UND DIAGNOSE
- Beim ertasten der betroffenen
Körperstellen sind Knoten spürbar.
- Hautveränderungen z.B.
plötzlich verändern, vergrößern, dunkler werden, jucken, bluten
oder neu Pigmentflecken.
- Vermehrte unerklärliche Schmerzen.
-
Blut im Stuhl oder Urin.
- Starker Husten mit blutigem Auswurf.
- Dauerhafte und grundlose Müdigkeit
- Unerklärlicher Gewicht oder Appetitlosigkeit.
- Blut beim Erbrechen.
- Unerklärlichen Knochenschmerzen.
BEHANDLUNG / THERAPIE
- Gesunde Lebensweise um die Abwehrkräfte
zu stärken.
- Operative Eingriffe.
- Chemotherapie (Zytostatika).
- Strahlentherapie (Röntgen-, Gamma-, Elektronenstrahlung).
- Schmerzmittels gegen die Schmerzen.
PRÄVENTION
VORUNTERSUCHUNG
ERNÄHRUNG
Die Ernährung beeinflusst die Entstehung von
Krebserkrankungen - dies ist heute unbestritten. Zirka ein Drittel aller
Krebsfälle hängen mit Ernährungsgewohnheiten zusammen. Wissenschaftler
konnten inzwischen eindeutig krebsauslösende Nahrungsinhaltsstoffe
(Kanzerogene) wie Benzpyrene in Gegrilltem oder Schwarzgeräuchertem sowie
Aflatoxine in verschimmelten Lebensmitteln ausfindig machen. Daneben wurden
aber auch krebsfördernde Faktoren (Promotoren) z.B. Alkohol und vor Krebs
schützende Faktoren (Antipromotoren) wie z. B. Vitamin C ermittelt. Viel Gemüse
und Obst, Vollkornprodukte und eine fettarme Ernährung gelten als die beste Krebsschutzkost.
Dabei sind Vitamin E und C,
Carotinoide, Spurenelemente (z.B. Selen), sekundäre Pflanzenstoffe und
Ballaststoffen
besonders zu erwähnen.
! BEI
DIESER ERKRANKUNG IST DAS AUFSUCHEN DES ARZTES ODER SPITALS UNBEDINGT
ERFORDERLICH !
QUELLE:
Hotsport.ch / 090904
KREBSRISIKO SENKEN
Präparate mit Betakarotin, den Vitaminen C und
E, Selen und Zink sind für Männer offenbar besonders vorteilhaft: Sie können
bei ihnen die Lebenserwartung steigern und das Krebs-Risiko reduzieren. Dies ist
das Ergebnis einer Studie mit 13.000 Teilnehmern am Scientific and Technical
Institute for Nutrition and Foods in Paris.
Die Hälfte der männlichen und weiblichen
Probanden zwischen 35 und 60 Jahre erhielt täglich eine Tablette mit 6 mg
Betakarotin, 120 mg Vitamin C, 90 mg Vitamin E, 20 mg Zink und 0,1 mg Selen. Die
anderen Teilnehmer bekamen ein Plazebo-Präparat (Scheinmedikament). Es zeigte
sich, dass sich bei Männern aus der Vitamin-Gruppe das Krebs-Risiko um 31% und
die Sterberate um 37% reduzierte, berichtet BBC-online.
Auf Herzerkrankungen hatten das Vitaminpräparat
allerdings keinen Einfluss. Auch profitierten weibliche Probanden offenbar nicht
von den Vitamintabletten. Die Wissenschaftler erklären dies damit, dass Frauen
sich grundsätzlich gesünder ernähren als Männer. Eine weitere Vitamingabe
hat daher keinen wesentlichen Einfluss auf ihre Gesundheit. Fände die Studie in
England statt, würde sich vielleicht auch bei Frauen eine positive Wirkung
zeigen, meinen die Wissenschaftler. Schließlich ernährten sich die
Inselbewohner im Durchschnitt schlechter als die Franzosen.
QUELLE:
BBC online (04.08.03)
LÄNGERES ÜBERLEBEN MIT VITAMINE
Krebspatienten haben bessere Überlebens- und
Heilungsraten, wenn sie zusätzlich zur Behandlung eine Nährstoffergänzung
erhalten. Die Vitamine C, E und Beta Carotin haben sich dabei bewährt.
Krebspatienten weisen häufig eine
Unterversorgung mit Vitaminen auf. Die Ursachen sind meist Appetitmangel,
Entzündungsreaktionen oder Durchfall in Folge der Krebstherapie. Zudem werden
bei einer Chemo- oder Strahlentherapie mehr freie Radikale gebildet. Der Körper
hat also auch einen erhöhten Bedarf an den "Radikalfängern" Vitamin
A, C, E und Carotinoiden. Der Organismus kann viele Vitamine nicht in
ausreichender Menge speichern, sodass ihre Reserven bald erschöpft sind (z.B.
Vitamin B1).
Eine gezielte Gabe von Vitaminpräparaten kann
sich günstig auf den Krankheitsverlauf sowie die Rekonvaleszenz nach der
Operation, Chemo- oder Strahlentherapie auswirken. Aber auch die
Überlebensraten können durch Vitamine günstig beeinflusst werden. In einer
kleinen Studie mit Lungenkrebspatienten verdoppelte sich die Anzahl der
geheilten Patienten, wenn zusätzlich zur Chemotherapie Vitamine gegeben wurden.
Auch die durchschnittliche Überlebenszeit war bei den Patienten, die Vitamine
C, E und Beta Carotin sowie Kupfersulfat, Zink und Selen einnahmen, doppelt so
lang.
QUELLE: Nach Informationen der
Ärzte Zeitung, November 2003