Noradrenalin (Hormon)
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Noradrenalin beeinflusst (neben Adrenalin) das gesamte Herz-Kreislauf-System. Es steigert den peripheren Gefäßwiderstand und damit den arteriellen Blutdruck


(Arterenol, Norepinephrin, INN) Im Nebennierenmark und im ganzen sympathischen Nervensystem nebst Adrenalin produziertes Hormon. Neurotransmitter des Sympathikus. Wirkt vorwiegend an den Schlagadern des großen Blutkreislaufs und führt dort indirekt zu einer Blutdrucksteigerung

Noradrenalin ist ein den Katecholaminen zugehöriger Neurotransmitter und zugehöriges Hormon, mit Synthese in postganglionären sympathischen Neuronen und im ZArterenol, Norepinephrin, INN) Im Nebennierenmark und im ganzen sympathischen Nervensystem nebst Adrenalin produziertes Hormon. Neurotransmitter des Sympathikus. Wirkt vorwiegend an den Schlagadern des grossen Blutkreislaufs und führt dort indirekt zu einer Blutdrucksteigerungentralnervensystem (vor allem im locus coeruleus) bzw. im Nebennierenmark.

Noradrenalin interagiert mit adrenergen Rezeptoren des sympathischen Nervensystems und verschiedener Organe, was unter anderem zu einer Steigerung des Blutdrucks (infolge Erhöhung des peripheren Widerstands) sowie zu einer Senkung der Herzfrequenz führt. Infolge einer Konstriktion der mesenterialen Blutgefässe durch Noradrenalin verringert sich die Leber- und Nierendurchblutung. Zentralnervöse Wirkungen von Noradrenalin wie beispielsweise Tremor oder psychomotorische Aktivierung sind nur schwach ausgeprägt, eine hyperglykämische Wirkung tritt erst bei unphysiologisch hohen Dosen auf.

NORMALWERT: < 500 ng/l oder 2995 pmol/l

QUELLE: Pschyrembel: KLINISCHES WÖRTERBUCH. Berlin; New York: de Gruyter (1994)


 

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