Insulin (Hormon)
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Insulin ist das bekannteste Hormon, und wir in der Bauchspeicheldrüse produziert. Wenn die Produktion abnimmt oder versiegt, entsteht Diabetes. Wissenschaftler entdeckten vor etlichen Jahren einen Weg, Insulin herzustellen und durch regelmäßige Injektionen die Diabetes und ihre Symptome unter Kontrolle zu halten.

Die Betazellen Produzieren das Insulin, dem Gegenspieler des Hormon Glukagon, welche in den Alphazellen der Bauchspeicheldrüse produziert werden. Glukagon steigert den Blutzucker, Insulin senkt ihn.


Wichtigstes anaboles Hormon, das vor allem für die Aufrechterhaltung einer normalen Blutzuckerkonzentration von ca. 3,9-6,4 mmol/l (70-115 mg/dl) verantwortlich ist. 

Die Hormone Insulin, Glukagon und Somatostatin regulieren gemeinsam den Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Sie werden in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet. Nur das Insulin kann den Blutzucker-Spiegel senken und spielt darum bei der Diabetes die entscheidende Rolle.

Insulin ist ein Protein, das sich aus zwei Ketten (21 und 30 Aminosäuren) zusammen setzt. In den B-Zellen der Langerans-Inseln wird zunächst das Proinsulin gebildet. Diese Vorstufe besitzt noch eine dritte Kette, die für den richtigen Aufbau des Insulins und die Bildung der Schwefelbrücken innerhalb des Moleküls sorgt. Es wird anschließend abgespalten. Über die Menge dieses C-Peptids im Blut kann man die Aktivität der Bauchspeicheldrüse gut bestimmen. Die normale Insulin-Produktion liegt bei ungefähr zwei Gramm pro Tag.

Die Hälfte des Insulins wird in der Leber verbraucht, da sie einen Teil des Zuckers Glukose speichert. Insulin hat die Funktion, die Aufnahme von Glukose in die Zellen zu beschleunigen - somit senkt Insulin den Blutzuckerspiegel.

Der wichtigste Gegenspieler für das Insulin ist das Glukagon, ein Hormon, das in den A-Zellen der Langerhans-Inseln in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Es sorgt für den Abbau des Glykogen (Speicherform der Glukose) in der Leber, so dass sich der Blutzucker-Spiegel erhöht. 

Auch das so genannte Stresshormon Adrenalin wirkt auf den Kohlenhydrat-Stoffwechsel: Es wird im Nebennierenmark gebildet und fördert die Umwandlung von Glykogen in Glukose - die Vorräte werden abgebaut.

Ebenso wirkt das Cortison antagonistisch zum Insulin: Es wirkt analog zum Adrenalin, ist dabei aber wesentlich langsamer.

QUELLE: www.sportlexikon.ch  / 181104


 

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