Hyperlipämie
Hyperlipämie / Erhöhte Blutfettwerte

Unter "Blutfetten" versteht man das Cholesterin und die Neutralfette (Triglyzeride). Der Körper braucht beides als Energieträger und Bausteine für verschiedene Stoffe. Cholesterin beispielsweise bildet die Ausgangsbasis vieler Hormone. Cholesterin wird in der Leber vom Körper selbst hergestellt. Größtenteils werden Cholesterin und Triglyzeride aber mit der Nahrung aufgenommen.

Erhöhte Blutfette (Hyperlipämie) verursachen zunächst keine Beschwerden. Die Betroffenen merken jahrelang nichts von der drohenden Gefahr. Im Laufe der Jahre kommt es jedoch durch die Hyperlipämie zur Arteriosklerose. Bei vielen Menschen, besonders denjenigen mit angeborener Hypercholesterinämie, beginnt der Prozess der Arterienverkalkung schon im Kindesalter. Jahrzehnte später machen sich die Folgen von Arterienverkalkungen- und Verschlüssen bemerkbar durch Herzkrankheiten mit Angina pectoris, Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen, usw.

Man unterscheidet im Wesentlichen 2 Arten von Hyperlipämie.

  1. Erhöhung von Cholesterin  -  Cholesterin ist eine Art von Fett. Man unterteilt die Lipo-Proteine nach ihrem Gewicht und  Zusammensetzung in drei Gruppen:  HDL, LDL und VLDL. Die Höhe des Cholesterin in unserem Organismus / Blut ist uns genetisch vorgegeben. Die damit verbundenen Probleme sind allerdings meist auf Übergewicht, daher auf falsche überreichliche Ernährung zurückzuführen.

  2. Erhöhung von Neutralfetten ( = Triglyceriden )  -  Ebenfalls genetisch bedingt. Es steht in engem Zusammenhang mit dem Kohlenhydratstoffwechsel und ist deswegen vor allem bei der Blutzuckerkrankheit (Diabetes mellitus) bedeutsam. Idealwert: unter 150 mE.

Bei erhöhten Blutfetten muss mit erhöhtem Risiko von Arteriosklerose (Arterienverkalkung) gerechnet werden. Die Schädigungen können von einer Engstellung der Gefäße bis zu Gefäßverschluss führen. 

Folge: Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschäden, Raucherbein. 

THERAPIE

Primärprophylaxe: Spezielle Diäten, vor allem Fettreduktion. 
Sekundärprophylaxe: Bei eingetretenen Folgekrankheiten müssen Maßnahmen durch den Spezialisten umgehend eingeleitet werden. Oft müssen Medikamente über einen längeren Zeitraum / lebenslang eingenommen werden (CSE-Lipidsenker).

Die ersten verlorenen Kilogramme  wirken sich am stärksten positiv aus . 

MASSNAHMEN

  1. Fette sparen - Fett macht fett !
    Wurst ist meist fett, außer Schwartenmagen  u. Bierschinken, teure Wurst ist meist fettärmer bei Käse leider umgekehrt.

  2. Butter durch pflanzliche Öle (z.B. Olivenöl) ersetzen auch zum Kochen und Backen. Margarine ist besser als Brotaufstrich 

  3. Vollkornprodukten (Ballaststoffe), Gemüse & Obst helfen den Cholesterin- Spiegel zu senken, z.B. echtes Vollkornbrot,  -reis,  -nudeln und  Haferflocken.

  4. Unser Hinweise zur Gewichtsabnahme beachten

  5. Fleisch sparsam, dafür 1-2 mal pro Woche Fisch 

  6. 1 Glas Rotwein (nicht mehr!) scheint den Cholesterinspiegel und das Herz- Infarktrisiko zu senken.

  7. Beachten von weiteren Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes-mellitus 

  8. Nur wenn obige Maßnahmen nicht ausreichen , medikamentöse Therapie durch Einnahme der sogenannten .

Die Naturheilkunde kennt eine Vielzahl von homöopathische und pflanzliche Heilmittel an, welche die Behandlung erhöhter Blutfette unterstützen (z.B. Knoblauch, Guar, Blasentang, Karaya).


 

Werben mit AdWords 

Alle Rechte vorbehalten © ®  /  Hotsport ist ein registrierter Markennahmen © ®

Beachten Sie unsere AGB's

Welchen Begriff / welches Thema suchen Sie bei uns? 

Webstats4U - Kostenlose web site statistiken Persönliche Homepage webseite Zähler