Hämolyse
Hämolyse

Abbau von Erythrozyten.

Hämolyse ist die Auflösung, bzw. Zerstörung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Dadurch kommt es zu einem Abfall der Hämoglobinkonzentration im Blut. Normalerweise werden täglich etwa 1 % des zirkulierenden Blutvolumens (ca. 50 ml) und damit 7 g Hämoglobin abgebaut und entsprechend neue rote Blutkörperchen im Knochenmark gebildet. Hier spricht man von der physiologischen, also normal ablaufenden Hämolyse. Kommt es durch eine verkürzte Lebensdauer der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) zum Hämoglobinabfall, spricht man von einer hämolytischen Anämie. Ein erhöhter Abbau von Hämoglobin kann auch durch direkte Zerstörung oder Schädigung von roten Blutkörperchen durch Gifte oder Arzneimittel geschehen (Arzneimittel, die hämolytisch wirken). Eine Hämolyse kann auch bei Autoimmun-Erkrankungen oder im Rahmen einer allergischen Reaktion (z. B. Nahrungsmittel, Medikamente) auftreten. Bei übermäßigem Freisetzen von Hämoglobin färbt sich der Harn rot. In schweren Fällen kann es zu schnellem Herzschlag, Fieber, Blutdruckabfall, Gelbsucht (Ikterus) und Nierenversagen kommt.

 

 

 

 


Werben mit AdWords 

Alle Rechte vorbehalten © ®  /  Hotsport ist ein registrierter Markennahmen © ®

Beachten Sie unsere AGB's

Welchen Begriff / welches Thema suchen Sie bei uns? 

Webstats4U - Kostenlose web site statistiken Persönliche Homepage webseite Zähler