Blutfettspiegel
Blutfettspiegel

Der Blutfettspiegel ist das Maß für die Menge der Fette (Lipide) im Blut. Im wesentlichen unterscheidet man bei den Lipiden das Cholesterin und die Triglyceride. Cholesterin kann man wiederum unterteilen in das LDL-Cholesterin (“böses”) und HDLCholesterin (“gutes”). Erhöhte Blutwerte von Gesamtcholesterin, besonders LDL-Cholesterin und/oder der Triglyceride, sowie Erniedrigung von HDLCholesterin stellen ein großes Risiko für die Entwicklung einer Atherosklerose (Arterienverkalkung) dar.

Folgende Werte sollten deshalb nicht überschritten (bei HDLCholesterin nicht unterschritten) werden:

  • Cholesterin: 200 mg/dl Triglyceride: 200 mg/dl
  • LDL-Cholesterin: 155 mg/dl
  • HDLCholesterin: 35 mg/dl (bei Männern) 45 mg/dl (bei Frauen)

Diese Werte gelten selbstverständlich nur als grobe Orientierungshilfen. Die für jeden Patienten individuell optimalen Werte kann nur der behandelnde Arzt unter Berücksichtigung des gesamten Patienten festlegen. Eine Erhöhung der Werte kann bedingt sein durch: falsche und v. a. übermäßige Ernährung, Alkohol, Zigaretten, zu wenig Bewegung, aber auch durch einige Medikamente. In seltenen Fällen können erhöhte Blutfettspiegel (man spricht auch von Hyperlipidämie) auch angeboren sein.

QUELLE: Ratiofarm / 060606

 

 


 

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