UV-Strahlen
von A bis Z UV-Strahlen 

 

Typ Wellenlänge Eindringtiefe in die Haut
UV-A 320-400 bis zu ca. 5 mm
UV-B 280-320 50-100 µm
UV-C 100-280 /

Das menschliche Auge vermag elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge von etwa 400 nm (violett) bis etwa 750 nm (rot) als Licht zu registrieren. Strahlung mit einer Wellenlänge <750 nm (1 Nanometer = 1 milliardstel Meter) wird als Infrarotstrahlung (IR-Strahlung) mit einer Wellenlänge >400 nm, als Ultraviolett Strahlung (UV-Strahlung) bezeichnet. Dabei werden drei UV-Bereiche unterschieden, die physikalisch und biologisch verschiedene Wirkungen besitzen. Etwa 6% der die Erde treffenden Sonnenstrahlung sind UV-Strahlen. Von der Sonnenstrahlung erreichen im wesentlichen nur sichtbares Licht, UV-A und UV-B die Erdoberfläche. 

OZONSCHICHT 

Für die Minderung der UV-Strahlen ist die Qualität der Ozonschicht maßgeblich. Eine, auch starke Verringerung der Ozonschicht würde kaum zu einer Erhöhung von UV-C-Strahlung auf der Erdoberfläche führen, da dessen vollständige Absorption auch durch weniger Ozon noch effektiv genug wäre. Da die UV-A-Strahlung vom Ozon nur in einem sehr geringen Ausmaß geschwächt wird, hat eine Verringerung der Ozonschicht kaum einen Einfluss auf deren Intensität. Gravierend ist die Situation beim UV-B. Als grobe Näherung kann man davon ausgehen, dass jedes Prozent Ozonverlust zu einer 1,5 bis 2 %igen Zunahme der UV-B-Strahlung auf der Erdoberfläche führt.

MESSUNG DER UV-STRAHLUNG

In der biologischen Wissenschaft wird die UV-Strahlung als "Erythemwirksame-Halbstunden-Dosis" (EHD) angegeben. Diese Maßeinheit gibt an, welche erythemwirksame, also sonnenbrandwirksame, UV-Energie in einer halben Stunde pro m2 auf Meereshöhe auftrifft. Sie wird daher in Joule pro Quadratmeter (J/m2 ) gemessen.

Für die Bevölkerung wird eine besser verständliche Größe verwendet. Dies ist der UV-Index (UV-J) für UV-Strahlung. Dieser Index ist ein Maß für den Tageshöchstwert an sonnenbrandwirksamer UV-Strahlung. Dabei entsprechen etwa 50 Joule/m2 einen UV-Index von 1. Der UV-Index macht eine Aussage darüber, innerhalb welcher Zeit ein bestimmter Hauttyp einen Sonnenbrand ausbildet. Er reicht von 0 - 12. In Mitteleuropa liegen die höchsten Werte etwa bei einem Wert von 8, während weltweit Werte bis zu etwa 12 gemessen werden.

Beispiel: Bei einem UV-Index von 4 können blonde und hellhäutige Menschen bereits nach einer halben Stunde in der Mittagssonne einen Sonnenbrand erleiden.

UV-INDEX & STRAHLBELASTUNG 

UV-Index UV-Strahlenbelastung Sonnenbrandgefahr* Schutzmassnahmen
0-1 sehr gering sehr unwahrscheinlich nicht erforderlich
2-4 mittel stark ab 30 Min. möglich empfehlenswert, besonders bei hellhäutigen Menschen
5-7 hoch ab 20 Min. möglich erforderlich
8 und höher sehr hoch nach weniger als 20 Min. unbedingt erforderlich

* Mittelwert richtet sich natürlich nach dem Hauttyp  =>  Hauttyp testen, sofort und online  

QUELLE: Auszüge aus MWW Deutschland / 11.10.04


 
 

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