Oxidativer Stress & Sport
von A bis Z Oxidativer Stress 

Oxidativer Stress greift das Immunsystem an und ist damit ein grundlegender Auslöser zahlloser Krankheiten. Seine Entdeckung gilt als wichtigste ernährungswissenschaftliche Erkenntnis der letzten Jahre. 

FREIE RADIKALE, OXIDATIVER STRESS UND ANTIOXIDANTE

Alle Welt führt neuerdings diese Begriffe im Mund, aber kaum jemand weiß genau, um was es geht.

Eisen erfüllt eine lebenswichtige Funktion. Rund drei Gramm des Metalls, gebunden in 25 Billionen Roten-Blutkörperchen, transportieren den Sauerstoff von der Lunge zu den einzelnen Zellen und das Kohlendioxyd von den Zellen zurück in die Lunge. Der Sauerstoff wiederum wandelt Nährstoffe in Energie um, die die Zellen verwerten können. Wird dem Körper jedoch zuviel Eisen zugeführt, lagern sich überschüssige Eisenteilchen in vielen Organen ab. Sie begünstigen die Bildung von freien Radikalen, welche alles angreifen, was ihnen über den Weg läuft. 

Im Normalfall kann sich unser Immunsystem gegen freie Radikale erfolgreich wehren. Nehmen sie aber überhand, entsteht ein Art Kettenreaktion und damit oxidativer Stress. Vor allem in Verbindung mit Sauerstoff (Oxygen) bilden die freien Radikale giftige Substanzen, die Arteriosklerose, Herzinfarkt, Krebs, die Alzheimersche und andere Zivilisationskrankheiten auslösen können. 

OXIDATIVEM STRESS VORBEUGEN  

  • Reduktion des Konsums von rotem Fleisch, Leber und Blutwürsten. Sie sind nicht nur die größten Eisenlieferanten, sondern ihr Eisen - das sogenannte Hämeisen - wird vom Körper auch am Besten aufgenommen. 
  • Zahlreiche Wirkstoffe in pflanzlichen Nahrungsmitteln behindern die Eisenaufnahme:
    Dazu gehören Schwarz- und alle Heilkräutertees, Rotwein (maßvoll!), kakaohaltige Produkte, Salat, Früchte und Gemüse, namentlich Broccoli, Zwiebeln, Knoblauch und die verschiedenen Kohlarten. 
  • Antioxidantien neutralisieren die freien Radikale und schützen das Körperfett, damit es nicht - wie zu lang gelagerte Butter - ranzig wird. 

Die wichtigsten Antioxidantien sind Beta-Karotin (enthalten in allen roten, orangen und gelben Früchten und Gemüse wie Karotten, Orangen, Tomaten, Peperoni etc.) und Vitamin E, (vor allem in Salaten und Pflanzenölen, aber auch in Nüssen und Samen und in Oliven).

 

 

 

 

 

 


 

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