Berlin Marathon 2011

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Jeder leidenschaftliche Läufer – egal, ob Hobbysportler oder Profi – träumt davon, einmal eine Marathonstrecke zurückzulegen. In vielen Städten auf der ganzen Welt gibt es Möglichkeiten, die fast 43 Kilometer zu bewältigen. Besonders beliebt ist schon seit fast 40 Jahren der Berlin Marathon. Auch im Jahre 2011 versammelten sich mehr als 40.000 Teilnehmer, um nach Herzenslust zu laufen. Obgleich der Berlin Marathon, der quer durch die ganze Stadt führt, immer im September stattfindet, hält es die Zuschauer nicht davon ab, bei Wind und Wetter den Läufern die Daumen zu drücken und für eine angemessene Stimmung zu sorgen. Dies war auch 2011 wieder der Fall.

Die Berliner Marathonstrecke ist die Schnellste auf der ganzen Welt. Im Jahre 2011 fand der Berlin Marathon bereits zum 38. Mal statt. Mit der Unterstützung zahlreicher Sponsoren und ehrenamtlicher Helfer ist es den Organisatoren auch in diesem Jahr wieder einmal gelungen, eine attraktive und hochkarätige Sportveranstaltung auf die Beine zu stellen. Wie in jedem Jahr gab es dieses Mal wieder mehrere Disziplinen, in welchen die Teilnehmer sich beweisen konnten. Der große Laufmarathon wurde von den Läufern und den Power Walkern zurückgelegt. Für die Teilnahme an dieser Disziplin meldeten sich 2011 40.963 Menschen. Auch die Inlineskater waren 2011 erneut erfolgreich auf der Berliner Marathonstrecke unterwegs. Insgesamt waren es 6.572 Teilnehmer. Die kleinen Läufer brachten beim Mini-Marathon große Leistungen. Insgesamt waren es in dieser Disziplin 9.265 Teilnehmer. 152 Handbiker und 41 Rollstuhlfahrer rundeten das Teilnehmerfeld ab.

Wie so oft gewann den Berlin Marathon 2011 bei den Männern ein Kenianer. In diesem Jahr war es Patrick Makau, der die Strecke in Weltrekordzeit von zwei Stunden, drei Minuten und 38 Sekunden zurücklegte. Auch der Sieg bei den Frauen ging in diesem Jahr nach Kenia. In zwei Stunden, 19 Minuten und 44 Sekunden lief Florence Kiplagat den Sieg nach Hause. Der schnellste männliche Rollstuhlfahrer war der Schweizer Marcel Hug. Allen Siegern wurde gebührend für ihre Leistung applaudiert.

Geschrieben von Oliver Schmid

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