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Tipps / Sonnenbrand "Unsere Haut vergisst keinen Sonnenbrand - jeder noch so kleiner Brand bringt dich dem Hautkrebs näher". Dermatologen warnen vor den Schädigungen bei übermäßiger Sonnenbestrahlung. Trotzdem grillen sich Tausende der angeblichen Schönheit willen. In der Schweiz erkrankten im Jahre 2000 ca. 1'200 Menschen an Hautkrebs, davon 10% an einem Melanom, dem bösartigen Hautkrebs. Das sind doppelt so viele wie vor zehn Jahren, und die Schweiz hat zusammen mit den Norwegen die höchste Hautkrebsrate in Europa. Wie lang man an der Sonne bleiben darf ist abhängig vom Hauttyp (je heller desto weniger lang).
Die Gefahr Hautkrebs zu bekommen ist jedoch nicht nur vom Hauttyp, sonder auch verstärkt von der Erbmasse (Vererbung der Veranlagung) abhängig. Wer Muttermale hat sollte ebenfalls achtsam sein. Personen mit den genannten Risiken sollten sich alle 3-4 Jahre dermatologisch untersuchen lassen. Sportler sollten sich der Gefahr besonders bewusst sein, da beim Schwitzen einerseits die Feuchtigkeit und andererseits das Salz die Verbrennungsgefahr wie ein Brennglas (erheblich) heraufsetzt. Schwitzfeste Sonnenmittel sind daher unabdingbar. Sonnenschutzmittel absorbieren (chemische Filter) und/oder reflektieren (physikalische Filter) die UV-Strahlung und verlängern die Zeitdauer, die man gefahrlos an der Sonne verbringen darf. Schatten durch Bäume oder Sonnenschirme schützt nur zu ca. 50% vor UV-Strahlen. Wolken filtern rund 50% der UVB-Strahlen, UVA-Strahlen dringen hingegen ungehindert durch. Wasser ist nicht nur kein UV-Schutz sondern verstärkt die Verbrennungsgefahr wenn man innerhalb von 50 cm der Wasseroberfläche ist. Wasserfeste Sonnencreme sind deshalb ein muss. SYMPTOME UND DIAGNOSE Hautkrebs erkennen A: Asymmetrie: unregelmäßige,
nicht runde Form BEHANDLUNG / THERAPIE Ist der Fall dennoch eingetreten und wir haben Sonnenbrand, so kann nur noch auf Schadensbegrenzung gemacht werden. Wer auf so skurrile Ideen wie Tomaten und Gurken auflegen oder gar Ölbehandlung kommt ist selber schuld. Solches hilft nichts. Das Wichtigste ist, dass man sich unverzüglich Kälte durch Eiswasser (keine Zeit verlieren!) verschaff. Denn das unter der Haut liegende Fleisch hat extrem viel Hitze gespeichert. Nach dem Sonnenentzug ist noch so viel Wärme vorhanden, dass ein eigentliches Nachbrennen eintritt. Das beste ist man lässt sich in ein möglichst kaltes Bad ein und liegt dort so lange wie möglich. Unter kalt ist frierendes Schlottern zu verstehen. Diese Prozedur ist sooft wie möglich zu wiederholen. Für die Nachbehandlung sind verschiedene hautentspannende Sprays in der Apotheke erhältlich, welche meistens auch schmerzlindernd sind. QUELLE: Hotsport.ch / 040101
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